Es geht Jetzt endlich los

Unsere erste Übernachtung in Bergen Nähe Sokolac.
Unsere erste Übernachtung in Bergen Nähe Sokolac.
Am Tara Brücke , mußte der Sancho Model stehen.
Am Tara Brücke , mußte der Sancho Model stehen.
Auf einen sehr guten und gepflegten Campingplatz am Skodor.
Auf einen sehr guten und gepflegten Campingplatz am Skodor.
Auf dem Weg Richtung Turkei spontan sich angeschlossen an eine Biker Gruppe.
Auf dem Weg Richtung Turkei spontan sich angeschlossen an eine Biker Gruppe.
Vikos Schlucht. Einer der tiefsten Schluchten von Europa.
Vikos Schlucht. Einer der tiefsten Schluchten von Europa.
Ein Schöner Sonnenuntergang mit Traveller Freund Bernd und dem Marrok Benny.
Ein Schöner Sonnenuntergang mit Traveller Freund Bernd und dem Marrok Benny.
Ein schöner Übernachtungs Platz nähe Meteora
Ein schöner Übernachtungs Platz nähe Meteora
Einer von dem vielen schönen Klöstern bei "Meteora".
Einer von dem vielen schönen Klöstern bei "Meteora".
Meteora, Sicht von unseren Camping Platz.
Meteora, Sicht von unseren Camping Platz.
Wunderschöne Oase Camp  "Cam Camp" kurz vor dem Izmir
Wunderschöne Oase Camp "Cam Camp" kurz vor dem Izmir
Wunderschöner Sonnenuntergang in der nähe von Izmir
Wunderschöner Sonnenuntergang in der nähe von Izmir

Nachdem ich drei Wochen an meinem Toyo geschraubt und ihn optimiert habe, war es endlich soweit Richtung Süden aufzubrechen. Die erste nette Übernachtung seit langem. Der Platz war in der Nähe von Sokolac, Republika Srpska, Bosnien. Ein wunderschöner Platz auf ca. 1000 m Höhe, war wie geschaffen für ein schönes Lager, mit Lagerfeuer. Am nächsten Tag ging es dann auch weiter Richtung Montenegro und Durmitor NP. Nach einem kurzem Halt an der Tara Brücke, wollte ich wie im Vorjahr auf dem Durmitor "Babiji Kuk" den Abend am Lagerfeuer verbringen. Da aber die Straße zu mit Schnee bedeckt war, musste ich leider die Nacht im Tal von Durmitor verbringen. Das war ein schöner Platz, den ich auch von meinem letzten Besuch in Erinnerung hatte. Von Durmitor aus ging es dann quer durch das kleine Montenegro. Über viele Pässe mit kleinen Off Road Straßen, die kaum schöner sein könnten, ging es dann nach Albanien. Ich fuhr über einen ganz neuen Grenzübergang, der erst seit ein paar Monaten existiert. Kaum über die Grenze gefahren, ging schon Albanien pur los. Off Road von feinsten! Hatte mich etwas verfahren und landete sofort in einem trockenen Flussbett. Es ging über die albanischen Alpen Richtung Shkodor See weiter. Nach 600 km Off Road und schlechten Straßen war ich froh, dass der Campingplatz aus meiner Navigation existierte und offen war. Ein sehr schöner und gepflegter Campingplatz, der direkt am Shkodor See lag. Mein Stellplatz war direkt neben einem Toyo Fahrer, der mit seinem Fahrzeug erstmalig auf einer Tour war. Ein wunderschönes Fahrzeug für sehr viel Geld, der Besitzer hatte es sich hart erarbeitet. Es ging dann weiter mit einer ziemlich langen Etappe, auf den mittlerweile gut ausgebauten Straßen von Albanien. Auf einem schönen Aussichtspunkt entdeckte ich zwei Biker aus Deutschland, dort kamen wir natürlich ins Gespräch. Nach etwas Smalltalk entschieden wir uns zusammen zu fahren. Unsere Routen ähnelten sich sehr, deswegen passte es gut. Wir fuhren in die Blaue Lagune, wo eine Fluss Quelle kaum schöner sein konnte. Da wir da keinen schönen Platz fanden, entschieden wir uns weiter Richtung Süden zu fahren und am Meer etwas Passendes zu finden. Der Plan ging auf. Nach einem Lagerfeuer und ausgiebigem Frühstück fuhr ich Richtung Griechenland, dort warteten der Bernd und Benny (Hund, Marokkanischer Mischling) auf uns. Nachdem ich an dem wunderschönen See auf 1450 m Höhe ankam war ich begeistert von der Kulisse. Wunderschöner in der Wildnis stehender Parkplatz, weit und breit kein Mensch zu sehen. Genau das was wir beide suchten. Nach einem schönen Abend entschieden wir etwas weiter zu fahren Richtung Ioannina. Dort verbrachten wir einen schönen Abend am See, danach fuhr ich dann weiter Richtung Türkei. Bernd blieb da, weil er mit der Fähre von da aus weiter nach Italien wollte. Seine kleine "Wüstenmaus" mit Trailer! 

Auf dem Weg nach Süden wollte ich die Meteora Klöster besuchen. Was auch ein phänomenaler Zug war. Für mich war es das Schönste, was ich bis her von Griechenland gesehen hatte. Die Klöster auf Bergspitzen waren wirklich beeindruckend und die Aussicht von den Bergen waren einmalig. Dort hatte ich auch auf der Aussichtsplatte ein deutsches Pärchen kennengelernt, die mir einen Tipp für einen Campingplatz gaben. Weil auf dem ganzen NP war Campen strengstens verboten. Nach einen Champions League Fußballabend und einer Flasche Rotwein aus eigener Herstellung war der Start in den nächsten Tag etwas verzögert. Ich fuhr weiter Richtung Türkei, auf dem Weg besuchte ich noch ein paar griechische Sehenswürdigkeiten. In der Türkei angekommen war sehr überrascht von dem Zustand der Straßen. Sehr gut ausgebaute Straßen und sehr interessante Menschen. Viele Fragen über mein Vorhaben sowohl von Zöllnern als auch von Passanten, die mich einfach im Café und auf der Straße ansprachen. Eine ganz andere Mentalität wie im Land davor. Ich fuhr dann auf viele Campingplätze die leider alle geschlossen waren oder gar nicht mehr existierten. Nachdem ich einem Schild an der Straße folgte, entdeckte ich einen richtig schön gelegene Camping Platz, der richtig versteckt in eine Lagune lag. Ich machte Lagerfeuer und bereitete mein Abendessen zu, währenddessen kamen Camp Nachbarn und luden mich zum Abendessen ein, mit der Begründung ich solle nicht alleine essen, sondern mich einfach zu ihnen gesellen. Netter Zug. War ein sehr netter Abend mit vielen Themen über Gott und die Welt. Von da aus fuhr ich dann weiter Richtung Izmir Urla, wo ich meinen alten Freund besuchen wollte.


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